Freitag, 30. März 2012

Maria V. Snyder - Yelena und der Mörder von Sitia

Maria V. Snyder
528 Seiten
Folgeband von : Magierin des Südens
Nachfolgeband : Die Verlorenen Seelen 
Mira Taschenbuch Verlag
10. März 2011

Klappentext

Die bösen Kräfte rotten sich noch einmal zusammen wird Yelena sie aufhalten können?Nach ihrem Weggang aus Ixia hat Yelena nur wenig Zeit, um ihre Familie kennen zu lernen, aus deren Armen sie als Kind gestohlen wurde: Die Zitadelle von Sitia wartet auf ihr Eintreffen, damit sie unter der Führung der Magierin Yris ihre magische Ausbildung beginnt. Doch dann werden im ganzen Land junge Magierinnen entführt und getötet, um sie ihrer Macht zu berauben. Yelena schließt sich der Jagd auf den Mörder an begleitet von ihrem Geliebten Valek, dem die Hinrichtung droht, sollte er in Sitia entdeckt werden. Und so muss Yelena ungeahnte magische Kräfte entwickeln, um den Mörder zu fangen und ihre Liebe zu schützen.

Meine Meinung

Das buch knüpft nahtlos an seinem Vorgänger an und erzählt die Geschichte weiter, ohne dass sich Lücken auftun. Es ist sofort wieder spannend und man erfährt viel von Yelenas Familie und von Sitias Poltik und deren Vergangenheit. Der Leser wird bemerken, dass nicht nur Ixia anscheinend zwei Kehrseiten hat. In Sitia ist vieles anders und man muss sich an deren Sitten gewöhnen.
Der Spannungsbogen hält sich stets aufrecht und spitzt sich bis zum Ende hin immer weiter zu, um in einem grandiosen Finale zu enden. Das Ende ist wirklich gut gemacht und hat mich zufrieden gestellt. Die meisten Fragen wurden beantwortet, aber es sind noch genügen offene Fragen vorhanden, für einen weiteren Band.

Der Schreibstil ist wie im Vorgänger einfach gehalten und alle neuen Wörter werden sofort erklärt und die detaillierte Umgebung und deren Personen ermöglichen es dem Leser, sofort in diese wunderschöne Welt abzutauchen und alles mitzuerleben. Jüngere Leser würde ich dieses Buch nicht empfehlen, da es an einigen Stellen zu gewalttätigen Szenen kommt.

Die Dialoge sind gut nachvollziehbar und der Leser hat nicht das Gefühl, einer gefühlslosen Maschine gegenüber zu stehen. Man kann gut die Emotionen der Figuren dadurch erkennen und deren Werdegang miterleben.

Der Charakteraufbau ist wieder einmal toll ausgearbeitet worden und lässt fast nichts zu wünschen übrig. Die Figuren entwickeln sich immer weiter und lernen stets Neues dazu.
Yelena ist mutig und lässt sich nichts vorschreiben, aber das kränkt ihre neue/alte Familie. Wie soll sie damit umgehen? Soll sie sich nur ihretwegen verändern oder darauf hoffen, dass ihre Mutter und vorallem ihr Bruder sie so akzeptieren, wie sie ist? Zum Ende hin ist Yelena selbstbewusster geworden und noch verantwortungsvoller, sie weiß, wie sie mit ihrer Familie umgehen muss und sonstigen Personen, die jetzt hier nicht genannt werden.

Die Idee wurde auch hier wieder wunderbar umgesetzt, sie ist zwar nicht komplett neu, ber dennoch spannend.

Ob ich dieses Buch als Film sehen möchte? Einerseits ja, andererseits nein. Es sind schon zu  viele Bücher durch ihre Verfilmungen verschandelt worden. Ich möchte es nicht mit dieser Reihe erleben.

Cover

Yelena ist auf diesem cover zu sehen, umgeben von einer Art Urwald. In ihrer Hand hält sie einen Dolch. Vor ihr auf einem Tisch stehen Fläschen und eine Kerze. Das Cover ist wieder einmal toll gelungen und passt hervorragend zur Handlung. Die Flaschen sollen wohl die Parfümflaschen darstellen und haben somit eine Bedeutung. Wirklich gut gemacht.

Titel

Der Titel passt gut zur Geschichte, da es nicht zuviel verrät, aber dennoch erzählt worum es ungefähr geht.

Fazit

Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich habe es an einem Stück durchgelesen und bin schon sehr gespannt, wie es weitergehen wird!
Ich empfehle dieses Buch jedem, der auf Fantasy steht.

5 von 5 Punkten


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen