Donnerstag, 23. Februar 2012

Jenna Black - Rosendorn

Jenna Black
400 Seiten
Nachfolgeband : Shadowspell
Pan Verlag
3.Februar 2012


Klappentext
"Ich heiße Dana, und bevor ich nach Avalon gekommen bin, wusste ich nicht mehr über diese Stadt, als dass sie der einzige Ort auf der Erde ist, an dem sich die Feen- und die Menschenwelt überschneiden. Na ja, okay, den ganzen langweiligen Kram zur Geschichte habe ich in meinem Reiseführer auch überblättert. Aber inzwischen könnte ich selbst einen Reiseführer mit ein paar verdammt nützlichen Tipps schreiben: 1. Richtet euch darauf ein, dass ihr ein paar besondere Fähigkeiten entwickeln könntet und deshalb plötzlich zur meistgesuchten Person in Avalon werdet. 2. Packt unbedingt fluchttaugliches Schuhwerk ein. Und besonders wichtig: 3. Verliebt euch ja nicht in einen atemberaubend gutaussehenden Feenjungen! Denn wenn etwas zu gut scheint, um wahr zu sein, dann ist es das auch …"

Meine Meinung
Vorweg schonmal, ich habe dieses Buch vorerst abgebrochen, da es mich überhaupt nicht fesseln konnte und mich gelangweilt hat!
So, nun das Buch hat recht spannend angefangen und es wurde von der Protagonistin erzählt. Aber irgendwann kam eine völlig neue Information, die mich aus dem Konzept gebracht hat, da keine weiteren Hintergrundinformationen preisgegeben worden sind oder sonstige Details. Das kam erst alles nach und nach und das hat mich sehr gestört! Der Spannungsbogen flacht meiner Meinung stark ab, es pasieren eigentlich spannende Dinge, die aber überhaupt nicht spannend dargestellt wurden. Es war immer dasselbe Schema, immer derselbe Ausgang. Viel zu monoton, für meinen Geschmack, daher auch der Abbruch. Was auch zu meinem vorzeitigen Ende geführt hat, war das dumme Hin und Her zwischen Dana und ihrem Feetraumprinzen. Mal wollte sie ihn,mal stieß sie ihn ab, es hat wirklich genervt. Vorallem weil sie so naiv war.

Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig, da die Protagonistin an einigen Stellen anscheinend mit dem Leser spricht und das ist ein wenig verwirrend, da dann wieder in die "Ich"-Form gewechselt wird, in der nicht mehr mit dem Leser gesprochen wird. Detailreich ist zwar alles, aber das ist nur ein kleiner Trost.

Die Dialoge sind recht eintönig gehalten, immer nach einem gleichen Schema.

Der Charakterausbau ist,so weit ich es gelesen habe mittelmäßig, es werden zwar einige Charaktere dargestellt, aber nicht mehr. Die Tiefe fehlt, aber vielleicht wäre das noch gekommen oder es kommt im 2. Band.
Dana ist ziemlich naiv was Jungs angeht, aber ein starkes Mädchen, wenn es um ihre Mutter geht, dennoch möchte sie lieber bei ihrem Vater wohnen, was sich als Fehler herausstellt.

Die Idee find ich eigentlich super gut, nur leider ist sie nicht gut ausgearbeitet! Es fehlt die Spannung und das ist schade.

Als Film könnte ich es mir vorstellen, wenn alle Minuspunkte eleminiert werden könnten.

Cover
Das Cover ist schwarz und wird von einem Mädchen geziert, welches ein rotes Kleid trägt, wo in Blüten aufgeht. Das Cover ansich ist wirklich schön und deutet auch auf die Rosen, die im Buch vorkommen hin.

Titel
Der Titel passt eigentlich gut zur Handlung, da es auch unter anderem um Rosen geht.

Fazit
Leider hab ich viel zu große Erwartungen in dieses Buch gesteckt und wurde bitterlich enttäuscht, vielleicht werde ich es irgendwann mal zuende lesen, ich weiß es noch nicht. Wer es trotzdem lesen möchte, sollte ein Fan von Feen und Fantasy sein.

2 von 5 Punkten
 
 

Dienstag, 21. Februar 2012

Ulrike Schweikert - Die Erben der Nacht 03 Pyras

Ulrike Schweikert
544 Seiten
 Folgeband von Lycana
Nachfolgeband Dracas
cbt Verlag
1. September 2009

Klappentext
Ende des 19. Jahrhunderts ist die Macht der letzten Vampir-Clans in Europa am Schwinden. Um das Überleben ihrer Gattung zu sichern, beschließen die Altehrwürdigen, ihre Nachkommen fortan gemeinsam zu unterrichten. Beim wilden Clan der Pyras geht die Ausbildung in ihr drittes Jahr. Doch im Labyrinth unter den Straßen von Paris lauert ein alter Feind – und er ist mächtiger denn je. Der Vampirjäger ist zurück, mit einer Waffe, die für die Geschöpfe der Nacht den Untergang bedeuten könnte.
 
Meine Meinung
Dieses Buch knüpft nahtlos an seinen Vorgänger an und erzählt wie es den jungen Vampieren ergangen ist und wohin sie als nächstes müssen. Zuerst war ich deswegen verwirrt, da das Buch ja Pyras heißt und der erste Teil der Geschichte in Hamburg spielt, aber durch einen unglücklichen Zufall, wird das Jahr nach Paris verlegt. Eine gute Überlegung, um etwas Spannung aufzubauen und die Fähigkeiten von Alisas Familie kennen zu lernen. Der Spannungsbogen ist stetig vorhanden und steigert sich zunehmens zum Ende hin, da viele Hindernisse auftauchen, die unerwartet kommen. Das Ende und auch der Höhepunkt gefallen mir sehr gut und lassen genügend Fragen für den nächsten Band offen. Das einzige, was mich gestört hat ist, dass Ivy im Mittelpunkt von allem steht. Natürlich ist sie wichtig, aber es gibt genügend andere Figuren in diesem Buch, die es verdient haben, mehr Aufmerksamkeit zu bekommen!
 
Der Schreibstil gefällt mir sehr, wie auch schon in den vorherigen Bände, da er einfach ist und auch verständlich gehalten wurde. Die Beschreibung ist sehr detailreich und bietet immer neue Facetten, es werden des öfteren Orte wieder beschrieben, die aufeinmal einen neuen Aspekt aufweisen und das Ganze interessanter erscheinen lassen. Auch die Vampire wurden wunderbar dargestellt und ich habe von jedem Einzelnen ein Bild im Kopf, mit dazu passender Stimme.
 
Die Dialoge sind einfach nur toll! Die Charaktere werden dadurch wiedergespiegelt und die Handlung vorrangetrieben.
 
Der Charakterausbau ist gut ausgebarbeitet und verdeutlicht, dass dies eine Reihe ist, Das soll heißen, dass die Charaktere sich zwar verändert haben, aber noch nicht am Ende angelangt sind, es gibt noch genügend Material für weitere Bände.
Alisa ist ein neugieriges Mädchen, welches gerne auf Abenteuer"reisen" geht und vor nichts zurückscheut. Mut zählt zu ihren größten Charakterstärken, genauso wie ihre Liebe, zu ihren Freunden. Und in diesem Band scheint sie sich, mit Leo doch etwas besser zu verstehen, was da wohl passiert sein mag in ihr?
Ivy ist sehr zurückhaltend und seit dem letzten Band weiß man auch warum, was verständlich ist. Sie denkt viel nach und ist ein sehr liebenswürdiger Mensch, der für die Freundschaft viel tun würde. Aber auch für ihre Familie und den anderen Clans. 
Leo ist immernoch eingebildet und arrogant, aber das ist nur seine Hülle, insgeheim ist er ein sehr netter Vampir, den man mögen könnte. Er weiß nicht genau, was er nun für Ivy empfinden soll, nachdem er alles von ihr erfahren hat, was sie genau ist. Ich bin gespannt wie es da weiter geht.
 
Die Idee finde ich gut, es ist mal wieder eine andere Vampirgeschichte und nicht so auf Romantik aufgebaut, was ein weiterer Pluspunkt ist.
 
Als Film möchte ich dieses Buch nicht sehen, da es schon zuviele Vampirfilme gibt und diese Reihe bitte verschont bleiben soll. Aber an Material und Spannung würde es trotzdem nicht fehlen.
 
Cover
Das Cover passt gut zur Handlung, da es das Wappen der Pyras darstellt und die Handlung ja auch in Paris stattfindet. Ich finde, es war eine tolle Idee, immer als Cover das Wappen des jeweiligen  Hauptaufenthaltsorts(also deren Clans) zu nehmen. Sie sind wunderschön gestaltet.
 
Fazit
Ein grandioses Buch, welches mich gut fesseln konnte und in nichts seinen Vorgängern nachsteht! Es hat Spannung, eine Prise Humor und vorallem viel Fantasy. Ein Must-Have für Vampirfans und Fans dieser Reihe!
 
5 von 5 Punkten